Was passiert genau bei einer Mammographie?

Mammographie

Die Mammographie ein röntgenunterstütztes Untersuchungsverfahren, bei dem das Hautgewebe der Brust genauer betrachtet werden kann. Dank dieser Methode ist es möglich, Auffälligkeiten des Brustgewebes frühzeitig zu erkennen. Bis vor kurzer Zeit war es noch üblich, die Mammographie nur dann einzusetzen, wenn die Patientin oder auch der Patient bereits über Beschwerden klagte und der Arzt beziehungsweise die Patientin/der Patient selbst eine Veränderung an der Brust ertastet hatte. Dank der Mammographie ist es möglich, solche Veränderungen im Brustgewebe zu erkennen, bevor man diese erfühlen kann oder bereits Symptome auftrete und diese so sichtbar zu machen. Darum wird dieses bildgebende Verfahren nun vermehrt als Präventionsmaßnahme zum Schutz vor Brustkrebs eingesetzt.

der Ablauf einer Mammographie

Das müssen Sie bei der Untersuchung beachten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie vor der Untersuchung kein Deodorant verwendet haben beziehungsweise waschen Sie dieses davor sehr gründlich ab. Es kann nämlich passieren, dass Deodorants Spuren auf der Haut hinterlassen, die man dann als Schatten auf den Bildern erkennen kann und kann es zu verfälschten Untersuchungsergebnissen kommen.

So funktioniert eine Mammographie genau

Bei der Mammographie handelt es sich um ein sehr schnelles und effektives Untersuchungsverfahren, dass nur wenige Zeit in Anspruch nimmt. Es werden dabei jeweils zwei Bilder von jeder Brust gemacht, die das Gewebe von oben nach unten und auch von der Mitte zur Seite abbilden. Dank diesem Untersuchungsverfahren ist es möglich, aussagekräftige Bilder zu erzeugen, die dann von zwei gut ausgebildeten und erfahren Ärzten diagnostiziert werden. So erhält man trotz geringer Strahlenbelastung einen guten Eindruck von der strukturellen Beschaffenheit der Brust.

Wie lange muss man auf die Ergebnisse warten? Das Ergebnis erhalten Sie im Normalfall innerhalb von sieben Werktagen und in 95 Prozent aller Fälle werden keine Auffälligkeiten festgestellt. In diesem Fall werden Sie erst wieder in zwei Jahren einen Brief erhalten, der Sie an ein erneutes Mammographie-Screening erinnern soll.

Was, wenn doch eine Auffälligkeit festgestellt wurde?

Wurden bei der Mammographie Veränderungen Ihres Brustgewebes festgestellt, müssen diese mit weiteren Untersuchungen abgeklärt werden. Diese Auffälligkeiten sollten Sie allerdings nicht beunruhigen, denn in über 80 Prozent der Fälle handelte es sich bei den Veränderungen nicht um einen bösartigen Tumor.

Eine Abklärungsuntersuchung ist dennoch notwendig. Bei dieser wird Ihnen der Arzt oder die Ärztin genau erklären, was bei dem erneuten Screening passiert und Sie über weitere Untersuchungsschritte informieren. Zu diesem Gespräch ist es außerdem möglich, eine vertraute Person mitzunehmen, wenn Sie das möchten.

Das sollten Sie außerdem wissen

Die Untersuchung mithilfe eines Mammographie- Screenings ist freiwillig.

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